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Haube

Objektbezeichnung:Haube
erweiterte Objektbezeichnung:Trachtenhaube
Sachgruppe:Brauch und Fest
Regionaltypische Kleidung
Kopfbedeckung
Hersteller:unbekannt
Ort:Osnabrück
Datierung:20. Jahrhundert
Maße:H: 13 cm, B: 16 cm, L: 78,5 cm (Bindeband rechts), L: 78 cm (Bindeband links), B: 10 cm (Bindebänder), L: 45 cm (geflochtene Brokatbänder)
Material:Seide
Brokat
Baumwolle
Spitze
Gold
Glas
Technik:handgenäht
gewebt
Bei der Haube aus schwarzer Seide mit beigefarbenem Futter aus Leinen oder Baumwolle handelt es sich vermutlich um eine Festtagshaube, die um den Rand einen breiten roten Seidenstreifen aufweist und zudem mit einem steifen Material verstärkt wurde. Das Futter wurde mit unregelmäßigen gelben Stichen auf der Verstärkung befestigt.
Die Außenseite ist mit Goldbrokatborte bezogen, die auf der Seite liegende, spiegelsymmetrische S-Formen und granatapfelähnliche Motive zeigt. Die Seiten der Haube sind ebenso mit Goldfolie unterlegt wie der Hinterkopf, der außerdem mit drei nebeneinader liegenden, rundlichen blauen Glassteinen und vier grünen Glas-Dreiecken besetzt ist, auf deren Löcher kleine goldene Pailletten sitzen. Weitere Pailletten und kleine, am Rande mit Buckeln versehene Metallrädchen zieren den Hinterkopf der Haube. Außerdem ist ein geflochtenes Brokatband doppelt um den Hinterkopf gelegt und im Nacken zu einer Schleife gebunden, deren Enden auf dem Rücken herabhängen. Ein breites, plissiertes weißes Spitzenband lugt unter der Haube vor und endet im Nacken. Zwei breite goldgelbe Seidenbänder mit igemusterter, wellenförmiger goldgelb-cremefarbener Rosenranke dienten ebenso zur Befestigung der Haube auf dem Kopf wie zwei schmale weiße Baumwollbänder.

Inventarnummer: x2007-2634

Abbildungsrechte: Archäologisches Museum Hamburg | Helms-Museum