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HAARNADEL

Objektbezeichnung:Haarnadel
erweiterte Objektbezeichnung:aus Gestein
Sachgruppe:Haar- und Bartpflege
Schmuck für Körper und Kleidung <Frauenkleidung>
Hersteller:Unbekannt
Ort:unbekannt
Datierung:3. Viertel 20. Jahrhundert
Maße:B: 10 cm (Nadel a), L: 22 cm (Nadel a), B: 10 cm (Nadel b), L: 14,2 cm (Nadel b), B: 8 cm (Nadel c), L: 13,5 cm (Nadel c)
Material:Speckstein (?)
Alabaster (?)
Technik:gedrechselt
geschnitzt
geschliffen
Die drei Haarnadeln sind unterschiedlich. Alle haben einen Turban als Kopf. Nadel c ist spiralförmig und wie das Horn eines Einhorns gestaltet. Nadel a ist extrem lang und weist neben den vielen Einkerbungen auch diagonale Muster nach links und rechts auf, wobei sich zwei Gruppen am Turban und am Übergang zur Nadel festhalten lassen. Nadel b, nur etwas länger als Nadel c, hat gleiche Muster wie die lange Nadel. Eine Gruppierung lässt sich nicht feststellen, dafür hat sie im oberen Bereich ein Rautenmuster. - Die Haarnadeln sind offensichtlich aus Alabaster oder Speckstein hergestellt. Die zeitliche Zuordnung ist unsicher. Das Ergebnis der Suche im Ethnologischem Museum und im Museum Europäischer Kulturen in Berlin im August 2007 lässt schließen, dass in den 60er Jahren des 19. Jh. die serbische Langhaarmode bei den Frauen durch eine Haarschlaufe und eine dieser Nadeln das gesteckte Haar fixierte und schmückte. Die Aussage kam durch eine Serbin selbst, verheiratet mit einem Ethnologen, der auch die serbische Kultur zu seinem Fachgebiet zählt. Die Berliner Museen sind nicht im Besitz solch einer Nadel. Siehe auch HN2.

Inventarnummer: Hn3

Signatur: keine Signatur

Abbildungsrechte: Herr Zopfs Friseurmuseum