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Spiegel mit Falkenfiguren

Objektbezeichnung:Postkarte
erweiterte Objektbezeichnung:Ägyptischer Bromzespiegel
Sachgruppe:Haar- und Bartpflege
Kosmetika
Hersteller:Unbekannt
Ort:Ägypten
Datierung:1987
Maße:H: 18,5 cm, B: 9,9 cm
Material:Bronze
Technik:Schwarz auf Weiß
Spiegel geben das Bild einer Person wieder. Daher wurden sie schon in der ägyptischen Zeit des Neuen Reiches mit Lebenskraft, Zeugung und Regeneration verknüpft. Die häufig als Griff verwendete Form des Papyrusstiels oder die Darstellung des Hathor-Gesichts als Symbol der Göttin der Lebenskraft und Schönheit unterstreicht diesen Vergleich. Sonnen- oder weniger ausgeprägt auch Mondsymbolik werden darüber hinaus mit Spiegeln in Beziehung gesetzt. Das ist verständlich, wenn man neben der besonderen Form auch die lichtspendende und reflektierende Eigenschaft der Scheibe bedenkt. - Die leicht herzförmige Spiegelscheibe wurde mit dem gegossenen Spiegelgriff ursprünglich durch eine Niete verbunden. Der Griff selbst imitiert eine Papyrussäule, deren Stamm durch vier vertikale Rippen und wellenförmig aufgesetzte Bronzefäden gelockert ist. Auf den nach unten gebogenen Doldenenden hocken zwei voneinander wegblickenden Falken. - Die Falkendarstellung mit dem Spiegel assoziiert die "göttliche Verbindung" von Hat-HOR und HOR-us.

Literatur:
  • Roemer-Pelizaeus-Museum (Hrsg.): Ägypten

Inventarnummer: Kos453

Signatur: Schriftzug (hinten: Spiegel mit Falkenfiguren; Aus Semna, Grab S 55;Neues Reich, frühe 18. Dyn.)

Abbildungsrechte: Herr Zopfs Friseurmuseum Deutsche Friseur Akademie GmbH