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Kriegsmarine - SMS "Schwaben", Linienschiff

Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek CC BY-SA 4.0
Objektbetegnelse:
Postkarte
Materiale:
Papier
Teknik:
Lichtdruck
Emnegruppe:
Ansichtskarten
Leverende institution:
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Linienschiff SMS "SCHWABEN", Schwesterschiffe "WETTIN", "WITTELSBACH", "MECKLENBURG", "ZÄHRINGEN";
Bauwerft: Kaiserliche Werft, Wilhelmshaven, Stapellauf 19.08.1901, Indienststellung 13.4.1904;
Abmessung: Länge ü.a. 126,8 m (Kwl 125,2 m), Breite 20,8 m, Tiefgang 8,04 m, Wasserverdrängung max. 12798 t;
Antrieb: 6 Marine-Wasserrohrkessel, 6 Zylinderkessel/ 3 Dreizylinder-Expansionsdampfmaschinen 13253 Psi (9748 Kw), 3 Schrauben mit 16,8 kn;
Bewaffnung: 4 Schnellladekanonen 24 cm, 18 Schnellladekanonen 15 cm, 12 Schnellladekanonen 8,8 cm, 12 Schnellladekanonen 3,7 cm, 6 Torpedorohre 45 cm.
Verbleib: Nach Abschluss der Probefahrten diente "SCHWABEN" als Torpedoversuchsschiff der Inspektion des Torpedowesens, ab 11.1.1905 als Artillerieschulschiff der Inspektion der Inspektion der Schiffsartillerie. Im Herbst 1907 war sie Flaggschiff des Manövergeschwaders während des Herbstmanövers in der Nordsee. 1908 nicht an Manövern beteiligt, fuhr sie im Folgejahr wieder als Flaggschiff eines aus älteren Kriegsschiffen gebildeten Geschwaders. Ab September 1910 gehörte "SCHWABEN" bis zu ihrer Außerdienststellung am 30.11.1911 dem 3. Geschwader der Hochseeflotte an. Im Jahr darauf wurde sie in die Ostsee verlegt und nahm mit kurzzeitigen Indienststellungen an den Manövern teil. Nach Kriegsausbruch wurde sie am 8.8.1914 wieder in Dienst gestellt, dem 4. Geschwader zugeteilt und im Sicherungsdienst in der Elbmündung eingesetzt. Im Juli 1915 gehörte sie dem 4. Geschwader der Ostsee an, nahm an dem Unternehmen gegen den Rigaischen Meerbusen teil und war anschließend in Libau stationiert. Wegen zu geringem Unterwasserschutz sowie artilleristischer Unterlegenheit gegen die russischen Großlinienschiffe wurden die Schiffe der WITTELSBACH"-Klasse abgezogen und liefen am 11.11.1915 in Kiel ein. "SCHWABEN"
ging weiter nach Wilhelmshaven, wo sie bis Kriegsende Exerzier- und Maschinenschulschiff war. Am 16.12.1918 außer Dienst gestellt, wurde sie zum Mutterschiff für flachgehende Minensuchboote umgebaut und als solches vom 1.8.1919-19.6.1920 in der Ostsee eingesetzt. Ihrer endgültigen Außerdienststellung erfolgte am 8.3.1921 die Streichung aus der Liste der Kriegsschiffe. Noch im selben Jahr wurde sie verkauft und in Kiel abgewrackt.
(Album 188-200)
Inventarnummer:
Album 188-200
Signatur(en):
betitelt
Wo: o. l.
Was: S.M. Linienschiff Schwaben

Wo: rückseitig M. l.
Was: Photogr. u. Verlag Gebr. Lampe, Kiel. No. 65 Rö.
Keywords:
Kriegsmarine, Kriegsschiffe
Added to portal:
2026-02-10T08:25:55Z

Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

Wall 47/51, 24103 Kiel

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