Die Räderwälzmaschine diente zum Nacharbeiten von Uhrwerkszahnrädern. Dazu wurde ein vorbereiteter Rohling eingespannt und mit verschiedenen Fräswerkzeugen bearbeitet.
Durch den Versatz im Fräswerkzeug wurde das zu bearbeitende Zahnrad nach jeder Umdrehung des Werkzeug um eine Zahl weitertransportiert, so daß automatisch alle Zwischenräume bearbeitet wurden.
Die Räderwälzmaschine war im Besitz des Uhrmachers Hermann Sievert (1845-1898).