Object description:
Photoapparat
Dating:
1930er Jahre
Dimensions:
Werk: Breite: 13 cm; Höhe: 14 cm; Tiefe: 9,5 cm (Ledertasche); Breite: 7,4 cm; Höhe: 11 cm; Tiefe: 12,5 cm
Material:
Stahlblech
Kunstleder
Glas
Leder
Subject group:
visuelle Medien und Zubehör
Person:
Place of manufacture:
Dresden
Providing institution:
Industriemuseum Elmshorn
Einfache Box-Kamera des Herstellers Balda, eine so genannte Balda Rollbox, für Rollfilme im Format 6x9 cm. Das rechteckige Gehäuse aus Stahlblech ist mit schwarzem Kunstleder bezogen, an der Oberseite befindet sich ein diagonal angebrachter, lederner Tragegriff.
Die Kamera verfügt über zwei versenkte Mattscheibensucher (einen für Hoch- und einen für Querformataufnahmen), das Objektiv hat keine Glasabdeckung. An der Seite befindet sich eine Drehkurbel zur Filmbeförderung und ein herausziehbarer Schieber mit dem die Belichtungszeit vertellt werden konnte (kurz und lang). Für Queraufnahmen ist ein Stativgewinde eingesetzt. Auf der Rückseite befindet sich das übliche rote Filmfensterchen.
Zu der Kamera gehört eine Tasche aus braunem Leder.
Der Kamerahersteller Balda wurde 1908 in Dresden von Max Baldeweg gegründet. Vor allem die Box-Kameras von Balda bewegten sich eher im unteren Preissegment. Besonderheit von Balda war, dass sie ihre Kameras auch an andere Unternehmen, wie zum Beispiel Karstadt, verkauften. Diese verkauften sie dann unter eigenem Namen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte das Unternehmen seinen Geschäftssitz nach Ostwestfalen. Die Produktion von Kameras endete in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Konkurrenz aus Fernost immer größer wurde.
Die Kamera verfügt über zwei versenkte Mattscheibensucher (einen für Hoch- und einen für Querformataufnahmen), das Objektiv hat keine Glasabdeckung. An der Seite befindet sich eine Drehkurbel zur Filmbeförderung und ein herausziehbarer Schieber mit dem die Belichtungszeit vertellt werden konnte (kurz und lang). Für Queraufnahmen ist ein Stativgewinde eingesetzt. Auf der Rückseite befindet sich das übliche rote Filmfensterchen.
Zu der Kamera gehört eine Tasche aus braunem Leder.
Der Kamerahersteller Balda wurde 1908 in Dresden von Max Baldeweg gegründet. Vor allem die Box-Kameras von Balda bewegten sich eher im unteren Preissegment. Besonderheit von Balda war, dass sie ihre Kameras auch an andere Unternehmen, wie zum Beispiel Karstadt, verkauften. Diese verkauften sie dann unter eigenem Namen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte das Unternehmen seinen Geschäftssitz nach Ostwestfalen. Die Produktion von Kameras endete in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Konkurrenz aus Fernost immer größer wurde.
Inventarnummer:
2008-0073
Signatur(en):
unbezeichnet
Added to portal:
2026-01-30T16:15:59Z
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