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Mystischer Kopf: Arconeser Mädchen
Stiftung Rolf Horn · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Gemälde
Datierung:
1918
Maße:
Bildmaß: Höhe: 39,8 cm; Breite: 29,4 cm; Tiefe: 0,4 cm
Rahmenmaß: Höhe: 78 cm; Breite: 59,5 cm; Tiefe: 5,4 cm
Rahmenmaß: Höhe: 78 cm; Breite: 59,5 cm; Tiefe: 5,4 cm
Material:
Karton
Pappe
Technik:
Öl
Person:
Bereitstellende Institution:
Stiftung Rolf Horn · im Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
Das Gemälde "Asconeser Mädchen" zeigt die junge Kunststudentin Emmy Scheier, die Jawlensky 1916 kennengelernt hatte. Die junge Frau - von Jawlensky "Galka" genannt - gab zeitweise ihre eigene Malerei auf, um sich ganz dem Werk von Jawlensky und dessen Verbreitung auch in den USA zu widmen.
Die Darstellung zeigt freilich keine individuellen Züge, sondern ist wie bei der Serie der "Mystischen Köpfe" abstrahiert und überhöht. Die betont großen, mandelförmigen Augen korrespondieren mit dem Schwarz des Haares und sind der zentrale Blickpunkt. Eine Besonderheit sind die mehrfarbigen Konturlinien in schwarz, grün und braun, korrespondierend zu den zarten farbigen Flächen in Grün, Rosa, Violett und verschiedenen Brauntönen, die das Gesicht charakterisieren. Der Farbauftrag ist extrem dünn, teilweise transparent. Besonders die leuchtenden Punkte zwischen den Augen behält Jawlensky später auch bei seinen Heilandsgesichten und Abstrakten Köpfen bei. Sie verweisen auf das dritte Auge, das in altindischer Tradition für mystische Weisheit steht. Die Farbigkeit und der gelb-goldene Bildgrund lassen auch hier an russische Ikonen denken.
Die Darstellung zeigt freilich keine individuellen Züge, sondern ist wie bei der Serie der "Mystischen Köpfe" abstrahiert und überhöht. Die betont großen, mandelförmigen Augen korrespondieren mit dem Schwarz des Haares und sind der zentrale Blickpunkt. Eine Besonderheit sind die mehrfarbigen Konturlinien in schwarz, grün und braun, korrespondierend zu den zarten farbigen Flächen in Grün, Rosa, Violett und verschiedenen Brauntönen, die das Gesicht charakterisieren. Der Farbauftrag ist extrem dünn, teilweise transparent. Besonders die leuchtenden Punkte zwischen den Augen behält Jawlensky später auch bei seinen Heilandsgesichten und Abstrakten Köpfen bei. Sie verweisen auf das dritte Auge, das in altindischer Tradition für mystische Weisheit steht. Die Farbigkeit und der gelb-goldene Bildgrund lassen auch hier an russische Ikonen denken.
Inventarnummer:
HORN-0031
Signatur(en):
signiert und datiert
Wo: unten rechts
Was: A Jawlensky 18
Wo: unten rechts
Was: A Jawlensky 18
Schlagworte:
Kopfbild
Mädchen
In Portal übernommen am:
2025-11-14T12:29:21Z
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