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Kiel - Zoologisches Museum

Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Fotografie
Datierung:
um 1890
Material:
Fotopapier
Technik:
Schwarzweißfotografie
Sachgruppe:
Fotografie
Abgebildeter Ort:
Bereitstellende Institution:
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Medizinprofessor Johann Daniel Major gründete 1674 ein Museum in Kiel, das zoologische Objekte zeigte. Diese stammten zum Teil aus den Beständen der "Gottorpschen Kunstkammer". Nach Majors Tod verkauften seine Erben alles, sodass für dir nächsten Jahrzehnte kein vergleichbares akademisches Museum existierte. Doch Johann Christian Fabricius nahm den Museumsgedanken wieder auf und so wurde das Jahr 1775 wurde zum offiziellen Gründungsdatum des Naturhistorischen Museums, damit auch für die heutige Einrichtung. Nach der Übernahme der Museumsleitung durch Wilhelm Friedrich Georg Behn 1836 wurde die inzwischen verwahrloste Sammlung auf Vordermann gebracht und dann 1839 in den Warleberger Hof verlegt. Nachdem Karl August Möbius 1868 den neu gegründeten Lehrstuhl für Zoologie übernommen hatte, wurde er auch zum Gründer des heutigen Museums. In Zusammenarbeit mit den bekannten Berliner Architekten Gropius und Schmieden entstand das heutige Gebäude, das gleichzeitig als Institut und Museum fungieren sollte. 1880 gelangten die Sammlungen in die Hegewischstraße, am 30. Juli 1881 wurde das Museum der Öffentlichkeit übergeben. Kurz vor dem 2. Weltkrieg übernahm Adolf Remane das Institut und Museum. Letzteres wurde 1940 geschlossen, um die Sammlungen auszulagern. Nach Kriegsende bauten Kollegen und Studenten das Museum so weit auf, dass am 8. August 1946 ein Teilbereich der Ausstellung wieder öffentlich zugänglich war.
Der Bau gilt heute als einer der wenigen, im Inneren wie Äußeren weitgehend original erhaltenen Gropius-Bauten. Das Zentrum des Gebäudes bildet eine hohe, lichtdurchflutete Halle mit zwei umlaufenden Galerien, an die sich auf drei Stockwerken weitere Räume anschließen. Die Halle erhält ihr Licht durch große Glasflächen an der Dachlaterne. Die besondere Ästhetik der Halle ist einer einzigartigen Kombination von Licht, Glas und Stahl zu verdanken.
(Ortsalbum 15-29)
Inventarnummer:
Ortsalbum 15-29
Signatur(en):
betitelt
Wo: u. M. handschriftlich
Was: Zoologisches Museum.
Schlagworte:
Museum
In Portal übernommen am:
2026-02-10T08:26:22Z

Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

Wall 47/51, 24103 Kiel

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