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Trachten - Bauerntracht der Probstei
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
CC BY-SA 4.0
Objektbezeichnung:
Grafik
Datierung:
um 1815
Material:
Papier
Technik:
Radierung
Sachgruppe:
Zeichnung/Grafik
Bereitstellende Institution:
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
Durch die Kombination des einfarbig geblümten roten Rockstoffes mit dem schlichten blauen Besatz in der unteren Hälfte entsteht die charakteristische Zweiteilung der Probsteier Röcke. Das Verhältnis beider Rockteile ist halb und halb, manchmal der Besatz auch ein wenig breiter. Für die Sonntags-, Trauer- oder auch Nachmittagstracht wurde Stoffe in Schwarz oder Blau verwendet. Geschlossen wurde der Rock mit einem großen Messinghaken und einer Messingöse. Das hochgeschlossene, durch Haken und Ösen oder Knöpfen geschlossene Mieder aus Seidendamast besteht aus einem gemusterten Unter- und einem unifarbenen blauen oder schwarzen Oberteil. Darüber wird eine Schürze getragen, deren Material und Farbe sich nach den jeweiligen Anlässen richtet. Die kurz gehaltenen, mit dem Schürzenband abschließenden einfarbigen Jacken variieren von braun über grün, violett bis blau und schwarz. Das Vorderteil und die Jackenärmel sind mit Samtbändern verziert. Fransenlose Halstücher in rot mit Kombinationen von grün, gelb oder weiß ergänzten die Tracht.
Die Männertrachten unterlagen ebenfalls den modischen Einflüssen. So wurde auch hier die Weste kürzer, war aus gemustertem Seidendamast und haben einen Stehkragen. Bis etwa 1820 wurden noch Kniehosen aus Leder, Wollstoff oder Cord getragen. Die Schlupfhemden aus Leinen waren knielang und wurden durch die Beine geschlagen, denn Unterhosen für Männer waren bis ins 19. Jhd. hinein noch unbekannt. Die Mäntel waren aus blauem Tuch und reichten bis über die Knie. Ergänzt wurde das Outfit mit einem Zylinder aus schwarzem Filz, weißen Strümpfen und schwarzen Halbschuhen mit Silberschnallen.
(Tp 1)
Die Männertrachten unterlagen ebenfalls den modischen Einflüssen. So wurde auch hier die Weste kürzer, war aus gemustertem Seidendamast und haben einen Stehkragen. Bis etwa 1820 wurden noch Kniehosen aus Leder, Wollstoff oder Cord getragen. Die Schlupfhemden aus Leinen waren knielang und wurden durch die Beine geschlagen, denn Unterhosen für Männer waren bis ins 19. Jhd. hinein noch unbekannt. Die Mäntel waren aus blauem Tuch und reichten bis über die Knie. Ergänzt wurde das Outfit mit einem Zylinder aus schwarzem Filz, weißen Strümpfen und schwarzen Halbschuhen mit Silberschnallen.
(Tp 1)
Inventarnummer:
Tp 1
Signatur(en):
betitelt
Wo: u. M. dänisch/deutsch
Was: Almindelig Dragt af en ung Bondekarl og Bondepige i Provstiet Haagen i Holsteen./Gewöhnliche Tracht der jungen Bauern in der Probstey Haagen in Holstein.
Wo: u. M. dänisch/deutsch
Was: Almindelig Dragt af en ung Bondekarl og Bondepige i Provstiet Haagen i Holsteen./Gewöhnliche Tracht der jungen Bauern in der Probstey Haagen in Holstein.
datiert
Wo: u. M. handschriftlich
Was: 1815
Wo: u. M. handschriftlich
Was: 1815
nummeriert
Wo: u. r.
Was: 1.6
Wo: u. r.
Was: 1.6
Schlagworte:
Volkstracht, regionale Tracht
Frau
Mann
In Portal übernommen am:
2025-11-14T11:42:55Z
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