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Bernsteindose, goldgefaßt

Museum HAUS HANSESTADT DANZIG
Objektbezeichnung:
Dose
Datierung:
2. Hälfte 18. Jahrhundert
Maße:
D: 5,5 cm, H: 1,7 cm
Material:
Schmuckstein
Technik:
Holztechnik
Sachgruppe:
Bildwerke / Bildende Kunst
Herstellungsort:
Danzig
Bereitstellende Institution:
Museum HAUS HANSESTADT DANZIG
Die goldgefaßte Bernsteindose hat eine Fassung aus Rotgold und wurde in Norddeutschland in der 2. Hälfte des 18. Jh. Verwendet. Beim Boden handelt es sich um ein klares, transparentes Stück Bernstein mit Einschlüssen. Der Boden zeigt innen und außen deutlich sichtbare Drehspuren. Ähnliche Drehspuren zeigt auch der Deckel. Die Herstellung des Deckeleinsatzes stellt insofern eine technische Besonderheit dar, da er ebenfalls gedrechselt ist. Dabei handelt es sich um eine in der Mitte des 18. Jh. zwar seltene, aber immer wieder geübte Technik, wie sie bei Bernstein verarbeitenden Künstlern beispielsweise in Danzig anzutreffen ist. Eine ähnlich gedrchselte Medaille befindet sich im Schlesischen Museum für Kunstwerke und Altertümer (Nr. 312/313).
Inventarnummer:
2444
In Portal übernommen am:
2026-01-30T18:10:33Z

Museum HAUS HANSESTADT DANZIG

Engelsgrube 66, 23552 Lübeck

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