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4 Orte – 4 Positionen. Kristin Grothe, Anja Kowalik, Inge Pries, Monika Rathlev
Neumünster
keine Lizenz
Objektbezeichnung:
Ausstellung
Zeitraum:
01.03.2026 - 24.04.2026
Adresse:
Sachgruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Veranstalter:
Herbert-Gerisch-Stiftung
Kategorie:
Ausstellung
Spielort:
Neumünster
Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens lädt die Herbert Gerisch-Stiftung im Jahr 2026 zu einem besonderen Jubiläumsprogramm ein – mit freiem Eintritt für das gesamte Jahr.
SONNTAG, 1. MÄRZ, 12 UHR
Saisonstart und Eröffnung „4 ORTE – 4 POSITIONEN“
Begrüßung: Brigitte Gerisch, Vorstand Herbert Gerisch-Stiftung
Einleitung: Dr. Maren Welsch, Kunsthistorikerin
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres am 1. März um 12 Uhr eröffnet „4 ORTE – 4 POSITIONEN“ eine Ausstellung mit vier Neumünsteraner Künstlerinnen. In der Zuweisung der Räumlichkeiten fand jede von ihnen sofort ihren persönlichen Ausstellungsort.
VILLA WACHHOLTZ
Die Malerei von INGE PRIES bewegt sich zwischen Erinnerung und Imagination. Ihre Bilder wirken zugleich vertraut und fremd, poetisch und reflektiert. Mythische Motive verbinden sich mit Zeichen der Gegenwart und eröffnen Bildräume zwischen Traum und Realität. Im Mittelpunkt stehen menschliche und menschenähnliche Figuren, die Themen wie Migration, Ortlosigkeit, das Verhältnis zur Kreatur, Realität und Jenseits aufgreifen. Pries interessiert weniger die konkrete Abbildung als ihre malerische Auffassung von Wirklichkeit, gespeist aus Albträumen, Kunstgeschichte und filmischen Bildwelten.
Inge Pries: Geboren 1958 in Lübeck. Lebt und arbeitet in Hamburg und Neumünster. Studium an der HfBK Hamburg. DAAD-Graduiertenstipendium, Hamburger Arbeitsstipendium. Werke in Sammlungen im In- und Ausland.
REMISE
ANJA KOWALIK arbeitet mit abstrakter, monochromer Malerei sowie raumgreifenden Installationen. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis ist die Farbe, die als gestaltende Kraft den gesamten Arbeitsprozess prägt. In temporären Installationen setzt sie sich mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und übersetzt diese in räumliche Erfahrungen. Die Ausstellung schafft einen Reflexionsraum zu Identität, Stimme und Sichtbarkeit und thematisiert Selbstbestimmung, Widerstand und Transformation. Rauminstallationen, Malerei und Stoffcollagen verdichten sich zu einer vielschichtigen Landschaft des Weiblichen.
Anja Kowalik: Geboren 1967 in Polen. Lebt und arbeitet in Neumünster. Realisiert Ausstellungen und kuratorische Projekte in Schleswig-Holstein, Hamburg und in Polen sowie partizipative Kunst- und Bildungsprojekte für alle Altersgruppen.
GALERIE
KRISTIN GROTHE beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Verhältnis von Architektur, Landschaft und Zeit. Ihre Bildwelten thematisieren das Spannungsfeld zwischen menschlichen Spuren und natürlichen Prozessen sowie das Wechselspiel von Raum, Zerstörung und Harmonie. Diese Fragestellungen spiegeln sich in ihrer eigenständigen Technik wider: Auf radierte Büttenpapiere arbeitet sie zeichnend ein, trägt Material ab, zerstört und erfindet Strukturen neu. Der Prozess erinnert an eine archäologische Grabung und führt zu einer vielschichtigen, subtilen grafischen Sprache.
Kristin Grothe: Geboren 1972 in Hamburg. Lebt und arbeitet in Neumünster und Berlin. Studium in Kassel, Bath (GB) und Braunschweig. Arbeitsaufenthalt in Mailand. Zahlreiche Preise und Stipendien.
SOUTERRAIN
Das Zeichnen steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit von MONIKA RATHLEV. Sie versteht es als Denk- und Übersetzungsprozess zwischen innerer Vorstellung, äußerer Realität und ihrer abstrakten Form. In der Ausstellung sind zwei nach 2023 entstandene Werkgruppen zu sehen: kleinformatige Bleistiftzeichnungen und digitale Arbeiten. Die Reduktion auf das kleine Format schärft den Blick für das Wesentliche. Ihre Computer generierten Zeichnungen verbinden traditionelle Abstraktion mit zeitgenössischer Bildsprache und werden als Fine-Art-Drucke auf Büttenpapier präsentiert.
Monika Rathlev: Geboren 1950 in Neumünster. Lebt und arbeitet dort. Seit 1989 Einzelausstellungen sowie zahlreiche Beteiligungen an Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Mehrere Stipendien und Auszeichnungen, darunter der Landesschaupreis des BBK Schleswig-Holstein.
SONNTAG, 1. MÄRZ, 12 UHR
Saisonstart und Eröffnung „4 ORTE – 4 POSITIONEN“
Begrüßung: Brigitte Gerisch, Vorstand Herbert Gerisch-Stiftung
Einleitung: Dr. Maren Welsch, Kunsthistorikerin
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres am 1. März um 12 Uhr eröffnet „4 ORTE – 4 POSITIONEN“ eine Ausstellung mit vier Neumünsteraner Künstlerinnen. In der Zuweisung der Räumlichkeiten fand jede von ihnen sofort ihren persönlichen Ausstellungsort.
VILLA WACHHOLTZ
Die Malerei von INGE PRIES bewegt sich zwischen Erinnerung und Imagination. Ihre Bilder wirken zugleich vertraut und fremd, poetisch und reflektiert. Mythische Motive verbinden sich mit Zeichen der Gegenwart und eröffnen Bildräume zwischen Traum und Realität. Im Mittelpunkt stehen menschliche und menschenähnliche Figuren, die Themen wie Migration, Ortlosigkeit, das Verhältnis zur Kreatur, Realität und Jenseits aufgreifen. Pries interessiert weniger die konkrete Abbildung als ihre malerische Auffassung von Wirklichkeit, gespeist aus Albträumen, Kunstgeschichte und filmischen Bildwelten.
Inge Pries: Geboren 1958 in Lübeck. Lebt und arbeitet in Hamburg und Neumünster. Studium an der HfBK Hamburg. DAAD-Graduiertenstipendium, Hamburger Arbeitsstipendium. Werke in Sammlungen im In- und Ausland.
REMISE
ANJA KOWALIK arbeitet mit abstrakter, monochromer Malerei sowie raumgreifenden Installationen. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis ist die Farbe, die als gestaltende Kraft den gesamten Arbeitsprozess prägt. In temporären Installationen setzt sie sich mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und übersetzt diese in räumliche Erfahrungen. Die Ausstellung schafft einen Reflexionsraum zu Identität, Stimme und Sichtbarkeit und thematisiert Selbstbestimmung, Widerstand und Transformation. Rauminstallationen, Malerei und Stoffcollagen verdichten sich zu einer vielschichtigen Landschaft des Weiblichen.
Anja Kowalik: Geboren 1967 in Polen. Lebt und arbeitet in Neumünster. Realisiert Ausstellungen und kuratorische Projekte in Schleswig-Holstein, Hamburg und in Polen sowie partizipative Kunst- und Bildungsprojekte für alle Altersgruppen.
GALERIE
KRISTIN GROTHE beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Verhältnis von Architektur, Landschaft und Zeit. Ihre Bildwelten thematisieren das Spannungsfeld zwischen menschlichen Spuren und natürlichen Prozessen sowie das Wechselspiel von Raum, Zerstörung und Harmonie. Diese Fragestellungen spiegeln sich in ihrer eigenständigen Technik wider: Auf radierte Büttenpapiere arbeitet sie zeichnend ein, trägt Material ab, zerstört und erfindet Strukturen neu. Der Prozess erinnert an eine archäologische Grabung und führt zu einer vielschichtigen, subtilen grafischen Sprache.
Kristin Grothe: Geboren 1972 in Hamburg. Lebt und arbeitet in Neumünster und Berlin. Studium in Kassel, Bath (GB) und Braunschweig. Arbeitsaufenthalt in Mailand. Zahlreiche Preise und Stipendien.
SOUTERRAIN
Das Zeichnen steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit von MONIKA RATHLEV. Sie versteht es als Denk- und Übersetzungsprozess zwischen innerer Vorstellung, äußerer Realität und ihrer abstrakten Form. In der Ausstellung sind zwei nach 2023 entstandene Werkgruppen zu sehen: kleinformatige Bleistiftzeichnungen und digitale Arbeiten. Die Reduktion auf das kleine Format schärft den Blick für das Wesentliche. Ihre Computer generierten Zeichnungen verbinden traditionelle Abstraktion mit zeitgenössischer Bildsprache und werden als Fine-Art-Drucke auf Büttenpapier präsentiert.
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