Objektbezeichnung:
Ausstellung
Zeitraum:
06.06.2026 - 13.09.2026
Adresse:
Sachgruppe:
Geschichte/Kulturgeschichte
Veranstalter:
Deichtorhallen Hamburg
Kategorie:
Ausstellung
Spielort:
Hamburg
9. TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE HAMBURG
#Transformation #CounterCulture #Gesellschaft #WIDERSTAND #MACHT
Inspiriert vom außergewöhnlichen Leben und Werk der surrealistischen Fotografin und Schriftstellerin Claude Cahun (1894–1954) untersucht die Ausstellung INNER MORNINGS, OR FORMS OF COUNTERCULTURE, wie zeitgenössische Kunst Geschichten des Widerstands erzählt und Formen kultureller Gegenbewegung sichtbar macht. Gegenkultur wird dabei als eine Praxis verstanden, die dazu anregt, im Hier und Jetzt aktiv zu handeln und unsere Beziehung zur Welt kritisch zu hinterfragen.
Die Ausstellung begreift dies als Versuch, heute neu auszuhandeln, was wir für die Zukunft bewahren wollen. Im Zusammenspiel der Sammlungen des FRAC des Pays de la Loire, des Musée d’arts de Nantes und der Sammlung Falckenberg entfaltet sich ein vielschichtiges Bild von Kunst als gesellschaftlicher Gegenkraft.
Mit rund 170 fotografischen, filmischen und installativen Arbeiten von mehr als 80 Künstler*innen zeigt die Ausstellung in vier thematischen Strängen Strategien der Gegenkultur: Sie hinterfragt historische Narrative und schreibt diese aus Perspektiven jenseits des Mainstreams fort, bricht gesellschaftliche Gleichförmigkeiten auf und nutzt Irritation, Provokation sowie das Absurde, um unsere Wahrnehmung herauszufordern.
Initiiert vom Centre Claude Cahun verstehen sich die Präsentationen in Hamburg und ab Herbst 2026 in Nantes als Dialog der verschiedenen Sammlungsgeschichten: In Nantes stehen vor allem transkulturelle Positionen im Mittelpunkt, geprägt von den Nachwirkungen kolonialer Geschichte. Die Sammlung Falckenberg hingegen versammelt vor allem US-amerikanische und europäische Werke der späten 1980er- und 1990er-Jahre, die sich mit Humor und subversiver Schärfe gegen autoritäre Strukturen richten.
Die Ausstellung wird in Hamburg im Rahmen der 9. Triennale der Photographie gezeigt und ist ab November 2026 zudem als Teil der strategischen Städtepartnerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und Nantes Métropole in Nantes und Carquefou zu sehen.
Die Ausstellung wurde initiiert und kuratiert von Emilie Houssa (Direktorin Centre Claude Cahun) in Zusammenarbeit mit Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen Hamburg) und Goesta Diercks (Ausstellungsmanager Sammlung Falckenberg).
#Transformation #CounterCulture #Gesellschaft #WIDERSTAND #MACHT
Inspiriert vom außergewöhnlichen Leben und Werk der surrealistischen Fotografin und Schriftstellerin Claude Cahun (1894–1954) untersucht die Ausstellung INNER MORNINGS, OR FORMS OF COUNTERCULTURE, wie zeitgenössische Kunst Geschichten des Widerstands erzählt und Formen kultureller Gegenbewegung sichtbar macht. Gegenkultur wird dabei als eine Praxis verstanden, die dazu anregt, im Hier und Jetzt aktiv zu handeln und unsere Beziehung zur Welt kritisch zu hinterfragen.
Die Ausstellung begreift dies als Versuch, heute neu auszuhandeln, was wir für die Zukunft bewahren wollen. Im Zusammenspiel der Sammlungen des FRAC des Pays de la Loire, des Musée d’arts de Nantes und der Sammlung Falckenberg entfaltet sich ein vielschichtiges Bild von Kunst als gesellschaftlicher Gegenkraft.
Mit rund 170 fotografischen, filmischen und installativen Arbeiten von mehr als 80 Künstler*innen zeigt die Ausstellung in vier thematischen Strängen Strategien der Gegenkultur: Sie hinterfragt historische Narrative und schreibt diese aus Perspektiven jenseits des Mainstreams fort, bricht gesellschaftliche Gleichförmigkeiten auf und nutzt Irritation, Provokation sowie das Absurde, um unsere Wahrnehmung herauszufordern.
Initiiert vom Centre Claude Cahun verstehen sich die Präsentationen in Hamburg und ab Herbst 2026 in Nantes als Dialog der verschiedenen Sammlungsgeschichten: In Nantes stehen vor allem transkulturelle Positionen im Mittelpunkt, geprägt von den Nachwirkungen kolonialer Geschichte. Die Sammlung Falckenberg hingegen versammelt vor allem US-amerikanische und europäische Werke der späten 1980er- und 1990er-Jahre, die sich mit Humor und subversiver Schärfe gegen autoritäre Strukturen richten.
Die Ausstellung wird in Hamburg im Rahmen der 9. Triennale der Photographie gezeigt und ist ab November 2026 zudem als Teil der strategischen Städtepartnerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg und Nantes Métropole in Nantes und Carquefou zu sehen.
Die Ausstellung wurde initiiert und kuratiert von Emilie Houssa (Direktorin Centre Claude Cahun) in Zusammenarbeit mit Dirk Luckow (Intendant Deichtorhallen Hamburg) und Goesta Diercks (Ausstellungsmanager Sammlung Falckenberg).
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