Veranstaltungen
Denkmalpflege im Spannungsbogen zwischen Konservierung und Nachhaltigkeit
Schleswigkeine Lizenz
Veranstaltung Abgelaufen
13.05.2026
18:30 Uhr
20:00 Uhr
Prinzenpalais
24837 Schleswig
04621/8618-00
landesarchiv@la.landsh.de
Geschichte/Kulturgeschichte
Landesarchiv Schleswig-Holstein
Schleswig
Vortrag
Die Restaurierung und Umnutzung des ehemaligen Görtz’schen Palais zum Landesarchiv
Das ehemalige Görtz’sche Palais, heute als sogenanntes Prinzenpalais geläufig, zählt zu den ältesten Anwesen im Friedrichsberg, einem Ort, dessen Entstehung eng mit dem Gottorfer Schloss verbunden ist. Wohl Anfang des 18. Jahrhunderts für einen hohen Hofbeamten errichtet, diente es bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als Wohnsitz verschiedener Adelsfamilien, bevor es als Militärlager und später als Hotel umgenutzt wurde. Zwischen 1980 und 1989 wurde das Gebäude, das unter den vielen Umbauten gelitten hatte, instandgesetzt und als neuer Sitz des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs eingerichtet und erweitert. Dabei sollte einerseits die architektonische und künstlerische Qualität der Dreiflügelanlage und die Anschaulichkeit deren Funktion als Wohn- und Repräsentationsbau des Adels wieder sichtbar gemacht werden, andererseits mit der Einrichtung des Archivs eine nachhaltige Nutzung durch die bürgerliche Gesellschaft geschaffen werden, die den Bestand dauerhaft sichert. Anhand einzelner Beispiele der Restaurierung des Hauptgebäudes werden im dem Vortrag die besonderen Herausforderungen zwischen Erhalt und Zukunftsfähigkeit sowie die mit dem Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein entwickelten Lösungen vorgestellt und diskutiert.
Dr. Philip Seifert ist Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. Der promovierte Jurist befasste sich in seiner Dissertation mit der Rechtswirkung des UNESCO-Weltkulturerbeübereinkommens in der deutschen Rechtsordnung.
Bereits während seiner Ausbildung sammelte er praktische Erfahrungen durch Stationen bei verschiedenen Denkmalbehörden in Schleswig-Holstein sowie in der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Anschließend war er im Kulturministerium Schleswig-Holstein tätig, zunächst als Referent und später als Referatsleiter in dem für die Fachaufsicht über das Landesamt für Denkmalpflege zuständigen Bereich. Heute ist er Mitglied des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und engagiert sich darüber hinaus als Vorstandsmitglied in dessen Arbeitsgruppe für Recht und Steuerfragen.
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt.
Das ehemalige Görtz’sche Palais, heute als sogenanntes Prinzenpalais geläufig, zählt zu den ältesten Anwesen im Friedrichsberg, einem Ort, dessen Entstehung eng mit dem Gottorfer Schloss verbunden ist. Wohl Anfang des 18. Jahrhunderts für einen hohen Hofbeamten errichtet, diente es bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als Wohnsitz verschiedener Adelsfamilien, bevor es als Militärlager und später als Hotel umgenutzt wurde. Zwischen 1980 und 1989 wurde das Gebäude, das unter den vielen Umbauten gelitten hatte, instandgesetzt und als neuer Sitz des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs eingerichtet und erweitert. Dabei sollte einerseits die architektonische und künstlerische Qualität der Dreiflügelanlage und die Anschaulichkeit deren Funktion als Wohn- und Repräsentationsbau des Adels wieder sichtbar gemacht werden, andererseits mit der Einrichtung des Archivs eine nachhaltige Nutzung durch die bürgerliche Gesellschaft geschaffen werden, die den Bestand dauerhaft sichert. Anhand einzelner Beispiele der Restaurierung des Hauptgebäudes werden im dem Vortrag die besonderen Herausforderungen zwischen Erhalt und Zukunftsfähigkeit sowie die mit dem Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein entwickelten Lösungen vorgestellt und diskutiert.
Dr. Philip Seifert ist Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. Der promovierte Jurist befasste sich in seiner Dissertation mit der Rechtswirkung des UNESCO-Weltkulturerbeübereinkommens in der deutschen Rechtsordnung.
Bereits während seiner Ausbildung sammelte er praktische Erfahrungen durch Stationen bei verschiedenen Denkmalbehörden in Schleswig-Holstein sowie in der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Anschließend war er im Kulturministerium Schleswig-Holstein tätig, zunächst als Referent und später als Referatsleiter in dem für die Fachaufsicht über das Landesamt für Denkmalpflege zuständigen Bereich. Heute ist er Mitglied des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz und engagiert sich darüber hinaus als Vorstandsmitglied in dessen Arbeitsgruppe für Recht und Steuerfragen.
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt.
Qualität durch Dein Feedback
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Falls Du Fehler in den Datensätzen entdeckst (z.B. Rechtschreibfehler, Zahlendreher etc.) oder Probleme mit der Anzeige der Dokumente hast, zögere nicht, uns dies mitzuteilen. Dafür kannst Du ganz einfach das nebenstehende Kontaktformular nutzen und das Museum direkt anschreiben. Deine Daten werden sicher über ein SSL-Zertifikat übertragen. Wenn Du weitere Fragen zum Datenschutz hast, klicke bitte hier: Informationen zum Datenschutz
AUSSTELLUNGEN
-
Sachgruppe
Sachgruppe wählen... -
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit wählen -
Schlagwort
Architektur, Politik, Kultur... -
Region
Region wählen...
Sachgruppe:
Barrierefreiheit:
Schlagwort
Region
Nur Objekte mit Bild anzeigen
Ergebniss(e)
80










