Veranstaltungen
Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus
Rendsburgkeine Lizenz
Veranstaltung Abgelaufen
18.06.2026
17:00 Uhr
19:00 Uhr
Prinzessinstraße 7-8
24768 Rendsburg
04331/44043-0
service@landesmuseen.sh
Bildung
Jüdisches Museum Rendsburg
Rendsburg
Ausstellungseröffnung
Zur Eröffnung wird Idun Hübner von der ZBBS ein kurzes Gruwort sprechen. Im Gespräch mit Moritz Stetter, Mitinitiator der Comic-Ausstellung, gewinnen wir Einblicke in die Entstehungsgeschichte und die Beweggründe des Projekts. Er berichtet vom künstlerischen Prozess, den geführten Gesprächen und den Herausforderungen, persönliche Erfahrungen sensibel in visuelle Erzählungen zu übersetzen.
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung sowie Raum für Fragen, Austausch und Dialog. Auch hier steht die leitende Frage der Ausstellung im Mittelpunkt: „Wie geht es dir?“ – als Einladung zum Zuhören und zum gegenseitigen Verstehen.
Besonders geeignet für:
Erwachsene, Jugendliche
Moderation
Ghader Al Holu & Mirjam Gläser
Veranstalter
Landesmuseen SH
Spezielle Hinweise
Bitte melden Sie sich vorab über das Online-Formular des Museums für die Teilnahme an.
Dauer
120 min.
Eintritt frei
In eindringlichen Bildern und persönlichen Erzählungen versammelt die Ausstellung „Wie geht es dir?“ 60 Comics von 48 renommierten Künstler*innen. Sie basieren auf Gesprächen mit Menschen, deren Leben durch den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 und die anhaltende humanitäre Katastrophe im Gaza-Streifen in unterschiedlicher Weise geprägt ist.
Die Ausstellung eröffnet einen vielstimmigen Raum. Die künstlerischen Arbeiten erzählen von jüdischen Perspektiven, von Verunsicherung und Bedrohung in Deutschland ebenso wie von wachsender Muslimfeindlichkeit und anderen Formen von Rassismus. Sie thematisieren eine Gegenwart, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen und zugleich oft Sprachlosigkeit herrscht.
„Wie geht es dir?“ setzt genau hier an. Das Projekt versteht sich als bewusster Versuch, diese Sprachlosigkeit zu überwinden. Die beteiligten Zeichner*innen, wie beispielsweise Barbara Yelin oder Elke Renate Steiner, hören zu, führen Gespräche und übersetzen das Gehörte in Comics. Zeichnung wird hier zum Medium des Dialogs: sensibel, respektvoll und zugleich unmittelbar. Renommierte gesellschaftliche Akteur*innen wie Jouanna Hassoun, Mirjam Wenzel, Meron Mendel, und Burak Yilmaz waren bereit ihre Perspektive zu erzählen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, hinzusehen, zuzuhören und Ambivalenzen auszuhalten. Sie versteht sich als Beitrag zu einem offenen gesellschaftlichen Gespräch: gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, Hass und Ausgrenzung und für Empathie, Dialog und gegenseitiges Verständnis.
Obwohl die Ausstellung bereits 2024 entstanden ist, hat sie nicht an Aktualität verloren. Im Gegenteil wird die Situation durch die fortgesetzten kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowohl für die Menschen vor Ort, als auch für Betroffene in Deutschland immer bedrohlicher und komplizierter.
Initiiert wurde das Projekt von den Zeichner*innen Hannah Brinkmann, Nathalie Frank, Michael Jordan, Moritz Stetter, Birgit Weyhe und Barbara Yelin. Fachlich begleitet wird es von Dr. Véronique Sina (Goethe-Universität Frankfurt), unterstützt vom Internationalen Comic-Salon Erlangen sowie der Stadt Erlangen.
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung sowie Raum für Fragen, Austausch und Dialog. Auch hier steht die leitende Frage der Ausstellung im Mittelpunkt: „Wie geht es dir?“ – als Einladung zum Zuhören und zum gegenseitigen Verstehen.
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In eindringlichen Bildern und persönlichen Erzählungen versammelt die Ausstellung „Wie geht es dir?“ 60 Comics von 48 renommierten Künstler*innen. Sie basieren auf Gesprächen mit Menschen, deren Leben durch den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 und die anhaltende humanitäre Katastrophe im Gaza-Streifen in unterschiedlicher Weise geprägt ist.
Die Ausstellung eröffnet einen vielstimmigen Raum. Die künstlerischen Arbeiten erzählen von jüdischen Perspektiven, von Verunsicherung und Bedrohung in Deutschland ebenso wie von wachsender Muslimfeindlichkeit und anderen Formen von Rassismus. Sie thematisieren eine Gegenwart, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen und zugleich oft Sprachlosigkeit herrscht.
„Wie geht es dir?“ setzt genau hier an. Das Projekt versteht sich als bewusster Versuch, diese Sprachlosigkeit zu überwinden. Die beteiligten Zeichner*innen, wie beispielsweise Barbara Yelin oder Elke Renate Steiner, hören zu, führen Gespräche und übersetzen das Gehörte in Comics. Zeichnung wird hier zum Medium des Dialogs: sensibel, respektvoll und zugleich unmittelbar. Renommierte gesellschaftliche Akteur*innen wie Jouanna Hassoun, Mirjam Wenzel, Meron Mendel, und Burak Yilmaz waren bereit ihre Perspektive zu erzählen.
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