Veranstaltungen
KURT ARD – Titelbilder der HÖRZU und weitere Cover. Öffentliche Führung mit Peter Michael Ard
Grömitzkeine Lizenz
Veranstaltung Abgelaufen
08.07.2026
15:00 Uhr
16:30 Uhr
Bäderstraße 42
23743 Grömitz/Cismar
04521 788-520
info@oh-museum.de.
Geschichte/Kulturgeschichte
Kloster Cismar
Grömitz
Ausstellungsführung
Diskussion/Gespräch
Das Ostholstein-Museum lädt in seiner Dependance Kloster Cismar zu einer ganz besonderen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung ein.
Peter Michael Ard, der Sohn des Künstlers, führt persönlich durch die Schau und gibt exklusive Einblicke in das humorvolle Werk seines Vaters.
KURT ARD – Titelbilder der HÖRZU und weitere Cover
1.7.-25.10.2026
(Amtmann-Wohnung und Kuppelsaal)
Die diesjährige Ausstellung des Ostholstein-Museums im Kloster Cismar widmet sich einem ganz besonderen Aspekt der künstlerisch-grafischen Illustration. Gezeigt werden rund 100 humorvolle Original-Gouachen des 1925 in Kopenhagen geborenen Künstlers Kurt Ard.
Der Illustrator, Maler und Grafiker, der heute in Spanien lebt, wurde vor allem in den 1950er bis 1970er Jahren durch eine Vielzahl an Titelbildern für verschiedene populäre Zeitschriften jener Zeit international bekannt, darunter die skandinavischen Blätter Allers und Familie Journal sowie die deutsche HÖRZU, für die allein an die 260 Zeitschriften-Cover von seiner Hand entstanden. Aber auch für Journale in Holland, Frankreich und den USA entwarf Kurt Ard in seinem unverkennbaren Stil zahlreiche Titelblätter.
Seine Modelle hatte der Künstler tagtäglich vor Augen, waren doch seine Frau und seine Kinder ein beliebtes Motiv und in vielerlei Hinsicht Inspiration für die dargestellten Alltagsszenen. Weitere Modelle fand er aber auch im täglichen Umgang mit anderen Menschen: Begegnete er einem für seine Illustrationen geeigneten Passanten, bat er ihn, für ein Arbeitsfoto Kontakt zu ihm aufzunehmen. Zahlreiche Frauen und Männer fanden auf diese Weise Einzug in sein grafisches Werk.
Wie kein anderer hat Kurt Ard die Zeit des Wirtschaftswunders ins Bild gesetzt, das Lebensgefühl einer ganzen Generation, deren Alltag, die kleinen Sorgen und Missgeschicke eingefangen – und das immer mit Gefühl, mit einem Blick für das Detail. Kurt Ard sieht die Schwächen seiner Mitmenschen, aber er verurteilt sie in seinen Bildern nicht.
Die Ausstellung zeigt eine große, repräsentative Auswahl dieser Gouache-Arbeiten, die gerade durch die fotorealistische Wirkung und das herausragende handwerkliche Können des Künstlers bestechen, aber auch motivisch in besonderem Maße faszinieren: In seinen Illustrationen behandelt Kurt Ard aus dem Leben gegriffene Alltagsszenen, die er pointiert auf humoristische, aber nie bösartige Weise wiedergibt. Und nicht selten fühlen sich die Betrachterinnen und Betrachter vor den Bildern ein wenig ertappt…
Peter Michael Ard, der Sohn des Künstlers, führt persönlich durch die Schau und gibt exklusive Einblicke in das humorvolle Werk seines Vaters.
KURT ARD – Titelbilder der HÖRZU und weitere Cover
1.7.-25.10.2026
(Amtmann-Wohnung und Kuppelsaal)
Die diesjährige Ausstellung des Ostholstein-Museums im Kloster Cismar widmet sich einem ganz besonderen Aspekt der künstlerisch-grafischen Illustration. Gezeigt werden rund 100 humorvolle Original-Gouachen des 1925 in Kopenhagen geborenen Künstlers Kurt Ard.
Der Illustrator, Maler und Grafiker, der heute in Spanien lebt, wurde vor allem in den 1950er bis 1970er Jahren durch eine Vielzahl an Titelbildern für verschiedene populäre Zeitschriften jener Zeit international bekannt, darunter die skandinavischen Blätter Allers und Familie Journal sowie die deutsche HÖRZU, für die allein an die 260 Zeitschriften-Cover von seiner Hand entstanden. Aber auch für Journale in Holland, Frankreich und den USA entwarf Kurt Ard in seinem unverkennbaren Stil zahlreiche Titelblätter.
Seine Modelle hatte der Künstler tagtäglich vor Augen, waren doch seine Frau und seine Kinder ein beliebtes Motiv und in vielerlei Hinsicht Inspiration für die dargestellten Alltagsszenen. Weitere Modelle fand er aber auch im täglichen Umgang mit anderen Menschen: Begegnete er einem für seine Illustrationen geeigneten Passanten, bat er ihn, für ein Arbeitsfoto Kontakt zu ihm aufzunehmen. Zahlreiche Frauen und Männer fanden auf diese Weise Einzug in sein grafisches Werk.
Wie kein anderer hat Kurt Ard die Zeit des Wirtschaftswunders ins Bild gesetzt, das Lebensgefühl einer ganzen Generation, deren Alltag, die kleinen Sorgen und Missgeschicke eingefangen – und das immer mit Gefühl, mit einem Blick für das Detail. Kurt Ard sieht die Schwächen seiner Mitmenschen, aber er verurteilt sie in seinen Bildern nicht.
Die Ausstellung zeigt eine große, repräsentative Auswahl dieser Gouache-Arbeiten, die gerade durch die fotorealistische Wirkung und das herausragende handwerkliche Können des Künstlers bestechen, aber auch motivisch in besonderem Maße faszinieren: In seinen Illustrationen behandelt Kurt Ard aus dem Leben gegriffene Alltagsszenen, die er pointiert auf humoristische, aber nie bösartige Weise wiedergibt. Und nicht selten fühlen sich die Betrachterinnen und Betrachter vor den Bildern ein wenig ertappt…
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