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Unterhose

Objektbezeichnung:Unterhose
erweiterte Objektbezeichnung:Damenunterhose
Sachgruppe:Unterkleidung (Frauenkleidung)
Datierung:2. Hälfte 19. Jahrhundert
Maße:Gesamt: Länge: 63 cm; Breite: 68,5 cm
Material:Baumwolle
Technik:gewebt
maschinell genäht
Lochstickerei (maschinell )
- knielange Damenunterhose aus weißem Baumwollstoff mit angesetzter Lochstickerei-Zierborte am Beinabschluss
- geschlossene Form mit zwei Verschlussknöpfen für die Taille sowie Gesäßteil mit abknöpfbarem Latz
- innen am Bund aufgenähtes Schildchen mit roten Initalien "D.B." (=Dora Behnke, geb. 1896)

Noch in den 1870er Jahren bestand die Unterhose nur aus zwei Stoffröhren, die lediglich durch eine Zugschnur in der Taille zusammengehalten wurden, ab den 1880er Jahren wurde sie dann im Leib - auch auf ärztliches Anraten hin - geschlossen. Geschlossene Hosen mit Gesäßklappe wurden auch als Reformbeinkleid bezeichnet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Beine sehr weit in Form einer Unterrockhose.

Inventarnummer: 2015-16.13

Fotograf: Sönke Ehlert

Abbildungsrechte: Museum Langes Tannen